RN, 20.11.2011: Wabe will weitere Abschnitte des Ruhrtalradweges instand setzen

Sie wollen Pfosten für dringend erforderliche Reparaturen an Radwegen einschlagen: (v.l.) Thomas Strauch, Susanne Fuchs und Irena Cichy von der Wabe mit dem städtischen Verkehrsplaner Andreas Müller. (Foto: Susanne Linka)Ruhr Nachrichten. Im Rahmen der Aktion „Ein Meter Engagement“, das die Wabe ins Leben gerufen hat, ist bereits ein Stück des Ruhrtalradweges am Kanuclub Witten mit Spendengeldern instand gesetzt worden. Jetzt soll es an die nächste Strecke ehen.„Wir etablieren uns gerade als interessante Region für Radfahrer. Da wäre es doch sehr schade, wenn die schlechte Qualität der Wege die Besucher wieder abschreckt“, erklärt Wabe-Geschäftsführer Thomas Strauch, warum seine Beschäftigungsgesellschaft die Aktion „Ein Meter Engagement“ ins Leben gerufen hat.

Noch steht nicht fest, welcher Abschnitt es sein soll. Schon bald will die Wabe mit Unterstützung der städtischen Verkehrsplaner, des Verkehrsausschusses und des Kreises fünf bis zehn Strecken mit einem auffälligen blau-rot gestreiften Pflock kennzeichnen. Als Hinweis, dass an dieser Stelle dringend etwas getan werden muss und um Spenden zu sammeln.

Möglicherweise wird der erste Pflock auf dem Leinpfad eingeschlagen. Das zum Teil grobe Pflaster auf der Strecke zwischen Herbeder Straße und Schleusenwärterhaus lässt viele Radfahrer auf den Rasen ausweichen. Da soll Abhilfe geschaffen werden. „So eine Maßnahme kostet rund 20.000 Euro“, sagt Strauch.

Bis zum nächsten April könne nur ein Projekt in Angriff genommen werden. Ob es tatsächlich der Leinpfad wird, ist unklar. „Wir sammeln bis Weihnachten Vorschläge von Bürgern“, so Wabe-Mitarbeiterin Susanne Fuchs.

Bereits seit dem Sommer sind Karten im Umlauf, auf denen der Reparaturbedarf gemeldet werden kann. Sie sollen jetzt verstärkt auch in Fahrradläden und im Rathaus ausgelegt werden. 50 Rückmeldungen sind bereits eingegangen. Die meisten beziehen sich auf den Ruhrtalradweg.

Doch Strauch und Verkehrsplaner Andreas Müller finden: „Es gibt auch Reparaturbedarf auf Strecken in anderen Stadtteilen.“ Beide sind zuversichtlich, das Geld für Nachfolgeaktionen zusammen zu bekommen.

Bericht aus den Ruhr Nachrichten von Susanna Linka

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