RN, 18.06.2012: Familienfest und Spendenlauf zur Eröffnung

Der Rheinische Esel wird zur Eröffnung am 7. Juli zur Kulisse für einen großen Wettbewerb. Daher können (v.l.) Bürgermeisterin Sonja Leidemann, Gerhard Zielinski, Leiter des Bochumer Umweltamtes, und Volksbank-Vorstand Uwe Schulze-Vorwick mit den zugehörigen T-Shirts für den Spendenlauf werben. (Susanne Linka)Ruhr Nachrichten. Zeitgleich startet der Spendenlauf für jedermann. Vier Gruppen - vom Leistungsträger bis zum Spaßläufer - machen sich zeitversetzt und aus zwei Richtungen auf den Weg. Die Läufer aus Bochum und Witten treffen sich dann in der Mitte beim Familienfest am Sonnenschein.

Während die Bochumer Strecke vier Kilometer lang ist und an der Oberstraße beginnt, begeben sich die Wittener an der Brunebeckerstraße auf ihre 5500 Meter lange Tour. Das Startgeld von zehn Euro für Erwachsene und fünf Euro für Kinder fließt an das Wittener Palliativnetz und an den Bochumer Verein „Aktiv gegen Brustkrebs.“

Der Ausbau der fast sieben Kilometer langen ehemaligen Bahntrasse Rheinischer Esel zum Fuß- und Radweg, so Stadtbaurat Markus Bradtke, wäre mit dem städtischen Nothaushalt eigentlich nicht möglich gewesen. Dennoch habe die Bezirksregierung wohlwollend den Bau von Trasse und Brücken aus Förderprogrammen für den Straßenbau unterstützt.

„Dass es auf dem Radweg auch schön und gemütlich wird, verdanken wir der Volksbank.“ Sie spendete 25.000 Euro für Bänke, Sitzgruppen und Aussichtsplattformen.“ Zwei besonders schöne, bunt gestaltete Bänke stellt die Wabe am Bahnsteig der Schule am Sonnenschein auf.

Nach der Anstrengung können sich die Läufer auf dem Familienfest erholen, bei dem Esther Münch, „die Reinigungsfachkraft aus dem Ruhrgebiet“, für Stimmung sorgen wird. Auch Landtagspräsidentin Carina Gödecke hat ihr Kommen bereits zugesagt. Es wird wohl März werden, bis auch die nötige Beschilderung am Rheinischen Esel und „seinen Ohren“ hängt.

Diese Bezeichnung weist auf Anschlüsse an bereits vorhandene Radwege hin: Das „Dortmunder Ohr“ führt von den „Sieben Planeten“ an Kley und Oespel vorbei über Stockum nach Hombruch und Kruckel. Das „Bochumer Ohr“ leitet die Radler von Langendreer ins Ölbachtal, zum Stausee und über den Ruhrtalradweg zur Ruhrstraße.

Bericht von Susanne Linka aus den Ruhr Nachrichten

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