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22.03.2014: Wittens Fähre ist wieder auf Fahrt

Letzte Vorbereitungen zur Saisoneröffnung. Foto: privatWAZ. Die Hardenstein und das Schleusenwärterhäuschen starteten gestern in die Saison. Vom Ruhrtalradweg sind sie nicht mehr wegzudenken. Ein kleines ABC des touristischen Glanzlichts vor der Haustür.

Die Fähre Hardenstein ist das Sahnehäubchen auf dem Ruhrtalradweg. Für wen es noch eines Beweises bedarf: „Wenn der Radweg in einem Katalog beworben wird, ist in zwei von drei Fällen ein Bild von der Fähre dabei“, sagt Wabe-Chef Thomas Strauch. Gestern starteten Fähre und Schleusenwärterhaus in die Saison. Das Wichtigste von A bis Z:

Leinen los! Das Fähr-Team freute sich am Freitag über die ersten Fahrgäste, bis zur Mittagszeit waren es 35. Foto:Thomas NitscheArbeiten im Winter: Weitere Teile des Fachwerks wurden restauriert, Fenster aufgearbeitet. Die Westfassade (Schiefer) und ein Teil der Nordseite fehlen noch, sonst ist das Haus bis zur Dachrinne wieder in Schuss: Das ist Dach ist noch nicht erneuert.

Biergarten: Teilbereiche wurden neu geschottert, ein Stückchen gepflastert. Draußen können 200 Gäste sitzen, bei Regen finden mehr 60 im großen Veranstaltungszelt Schutz. Die Küche bietet, u.a. Currywurst & Pommes, Flammkuchen und Salat. Getränke (0,33): Cola 1,80 Euro, Radler 2 Euro, Pils 2,50 Euro, Kaffee 1,50Radler. Im Biergarten gilt Selbstbedienung.

Fahrgäste: In der ersten Saison (2006) nutzten 60 000 Menschen die Fähre. Die Zahl stieg rapide. In den letzten Jahren hat sie sich zwischen 130 000 und 140 000 eingependelt. 2013 waren es 136 000.

Gesellschaften: Das große Festzelt kann man für Konfirmation, Kommunion, Geburtstage oder Firmenfeste buchen. Fast jedes zweite Wochenende 2014 ist schon belegt. Die Küche bietet dazu ein Grill- und Salat-Buffet an.

Hardenstein: Die erste Fähre durfte 16 Menschen transportieren. Die neue (ab Juli 2012) ist für 45 ausgelegt. Beide werden von Elektromotoren angetrieben, die Akkus werden mit Ökostrom aufgeladen. Die Passage bleibt kostenlos – Spende willkommen.

Spielplatz: Den gibt’s nicht, aber ein großes Freigelände. Das Problem, so Strauch: „Für große Spielgeräte braucht man Sand – da hätten wir aber sofort die Hunde drin.“ Spielgeräte für Boccia oder Federball kann man sich ausleihen.

Toilette: „In der Woche sind wir nur ein öffentliches WC am Ruhrtalradweg, am Wochenende brummt der Biergarten“, sagt Thomas Strauch. Der fest installierte WC-Container hinterm Haus ist geräumig und zu den Biergartenzeiten (siehe unten) zugänglich.

Veranstaltungen 2014: 25. April Irish Folk mit „Ten Drinks after“ (Witten Folk), am 11. Mai große Fahrradmesse, 21. Juni Midsommer.

Zeiten: Die Fähre verkehrt ab sofort sowie im April und Oktober von 10 bis 18 Uhr. Im Mai und September fährt sie von 9 bis 19 Uhr, im Juni, Juli und August von 9 bis 21 Uhr. Das sind gleichzeitig die Öffnungszeiten des Schleusenwärterhäuschen.

WAZ-Bericht von Johannes Kopps

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