RN, 09.07.2011: Saniertes Teilstück wurde offiziell eröffnet

Landrat Dr. Arnim Brux (l.) eröffnet symbolisch die neu gestalteten 275 Meter des RuhrtalRadweges, der im Bereich des Kanuclubs in den letzten Jahren sträflich vernachlässigt war. Thomas Strauch, Geschädftsführer der Wabe (2.v.l.) hatte die Idee, mit Sponsoring und eigenen Ressourcen das Radweg-Teilstück auf Vordermann zu bringen. (Foto: Lisa Timm)Ruhr Nachrichten. Es ist ein neuer Weg, den die Wabe zur Problemlösung beschritten hat. Daraus entstanden ist ein Stück neuen Radweges. Um genau zu sein 275 Meter. Am Freitag wurde das ausgebesserte Wegestück des RuhrtalRadweges von Landrat Arnim Brux offiziell eröffnet.

„Die Idee, das vernachlässigte Stück Radweg mit Sponsoren-Hilfe von Bürgern und Unternehmen zu sanieren, war angesichts leerer kommunaler Kassen der Schlüssel zum Erfolg“, freut sich Thomas Strauch, Geschäftsführer der Wabe.

Er hatte das Projekt „1 Meter Engagement“ ins Leben gerufen, welches das Einwerben von Geldspenden mit dem Arbeitseinsatz der Wabe kombinierte. So konnte das höchst marode Teilstück des beliebten Radweges in einen Top-Zustand versetzt werden. Es rollt dort jetzt so rund wie nie.

Denn noch vor Monaten vermiesten Holpersteine, Wildwuchs und Bodenwellen die Nutzung der Trasse zwischen Kanuclub und der ehemaligen Brennerei Sonnenschein.

Das ist nun Vergangenheit. Landrat Arnim Brux geriet ins Schwärmen, als er die weitere Verbesserung für den Ruhrtal-Tourismus beschrieb. „Dieser Radweg ist der Hit“, sagte er und verwies zudem auf die Ruhrtalbahn, deren Vorzüge er kürzlich im Fernsehen ausgestrahlt sah.

„Wir stehen weltweit an 15. Stelle der schönsten Eisenbahnstrecken hat ein Ranking gezeigt“, freute sich Brux. Und er dankte dem Wabe-Einsatz für die weitere touristische Aufwertung. „Wir brauchen genau solche Projekte“, verwies der Wabe-Geschäftsführer auf den anderen positiven Aspekt.

„Langzeitarbeitslose werden hier in Projekte eingebunden, bei deren Verwirklichung sie selbst Wertschätzung erfahren“, sagt er. Und so sorgt er sich auch um eventuelle Kürzungen, die seiner Gesellschaft für Arbeit und Beschäftigungsförderung (kurz: Wabe) Knüppel zwischen die Beine werfen könnten.

Daher startet die Wabe einen Aufruf an alle Wittener Bürger: Wer verbesserungswürdige Radweg-Strecken in Witten kennt, möge sich melden. Alle gemeldeten Strecken werden mit einem rot-blauen Pfahl markiert. Um sie zu sanieren, werden erneut Spenden gesammelt.

In einem Internet-Voting wird entschieden, welche Strecken am dringendsten saniert werden müssen. Wer Vorschläge hat für sanierungswürdige Radwege, melde sich bei der Wabe unter Tel. 39 53 80.

Bericht aus den Ruhr Nachrichten von Lisa Timm

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