RN, 20.05.2011: Stadt setzt Elektro-Fahrräder für Dienstfahrten ein

Ruhr Nachrichten, 20.05.2011. Wie flott die städtischen Mitarbeiter wirklich arbeiten, wird bald im Straßenbild sichtbar. Ab Montag werden sie mit zwei Elektro-Rädern als Dienstfahrzeuge an den Start gehen. Um Energie und Kosten zu sparen und etwas für die Umwelt zu tun, haben Stadtverwaltung und die WABE das Pilotprojekt ins Leben gerufen.Sind Elektrofahrräder bei Dienstfahrten eine Alternative zum Auto? Das soll jetzt ein Jahr lang getestet werden.

Der Anfang war jedenfalls vielversprechend. „Etwa 30 Kolleginnen und Kollegen, die im Dienst regelmäßig oder gelegentlich ein Fahrzeug benötigen, haben schon Interesse bekundet“, berichtet Ralf Wollenweber vom Amt für Datenverarbeitung, unter anderem auch zuständig für den Einsatz von Dienstfahrzeugen.

Zehn interessierte Kollegen aus dem Rathaus trafen sich gestern mit den WABE-Mitarbeitern der Radstation am Bahnhof. Ein kleiner Fuhrpark E-Bikes stand zum Test bereit. Nach kurzer Unterweisung durch die WABE-Mitarbeiter Torsten Kretschmann und Andre Handge drehten die Stadt-Mitarbeiter Proberunden vor dem Bahnhof. Und einhellige Meinung war: „Die Handhabung ist spielend einfach.“

Für Veronika Krauße aus der Abteilung Finanzen und Controlling ist das Elektro-Rad eine echte Alternative: „Da nehme ich doch viel lieber das Elektro-Rad anstelle des Busses. Das bedeutet für mich mehr Bewegung und ist dazu noch umweltfreundlich.“ Für Inventuren in den Ämtern der Verwaltung bereist sie oft die im Stadtgebiet verteilten „Ableger“.

Auch Udo Klapp vom Amt für Gebäudemanagement findet nur positive Worte. „Man kann die Innenstadtbezirke gut erreichen. Ich kann mir vorstellen, das E-Bike regelmäßig zu nutzen.“ Allerdings gibt´s zum Anfang davon nur zwei. Eins wird am Rathaus, das andere bei der technischen Verwaltung in Annen stationiert. Die Räder gehören den Stadtwerken und werden zunächst für ein Jahr gemietet.

Wie ihre Auslastung sein wird, darüber wird Ralf Wollenweber nun ein Jahr lang genau Buch führen. „Jeder, der das Rad dienstlich nutzen möchte, muss die Fahrt bei mir anmelden.“ Sollten Doppelbuchungen erfolgen, so wird auch das notiert, um den echten Bedarf zu ermitteln.

Wollenweber verschickte gestern nochmal einen Aufruf an alle städtischen Mitarbeiter, die neuen Dienstfahrzeuge fleißig zu nutzen. Sollten sie sich bewähren, könnte der alternative Fuhrpark aufgestockt werden.

Bericht aus den Ruhr Nachrichten von Lisa Timm

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