RN, 09.05.2011: 5- Ruhrtal-Radfest: Der Trend geht zum E-Bike

Noch stehen die E-Bikes verpackt bei den Stadtwerken.  (Foto: Barbara Zabka)Ruhr Nachrichten, 09.05.2011. Petrus muss Radfahrer sein. Denn das 5. Radfest Ruhrtal, zu dem wieder die "Wabe" eingeladen hatte, ließ für Aussteller, Veranstalter und Besucher keine Wünsche offen.

Ein großer Biergarten war an der Wiese am Königlichen Schleusenwärterhaus entstanden und der wurde gern genutzt: Familien mit Kind und Kegel, aber auch sportliche Radfahrer machten auf ihrer Muttertagstour hier gern Pause. Und sie bekamen etwas geboten. Die Veranstalter Wabe (Wittener Gesellschaft für Arbeit und Beschäftigungsförderung) und die Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr hatten ein umfangreiches Programm zusammengestellt.

Da gab es spektakuläre Stunts der BMX-Show Manni & Slum Biker zu sehen. Auf einer Halbpipe schraubten sich die vier Radakrobaten mit Salti und Sprüngen in die Luft und sorgten für das eine oder andere Ah und Oh beim Publikum.

Zwischen den spektakulären Auftritten gab es Musik: Bigband Sound von "Summertime" bis "Born to be Wild" von dem Monday Night Orchestra. Und rund um das Schleusenwärterhäuschen gab es jede Menge Information.

Der DLRG hatte einen Stand aufgestellt und informierte über die wichtige Arbeit der Wasserrettung. Daneben hatte das Freizeitzentrum Kemnade eine Schüssel mit Quietsche-Entchen aufgefüllt und lud zum Raten ein: Wer die Anzahl der gelben Schwimmtiere richtig riet, konnte einen attraktiven Gutschein für das Freizeitzentrum gewinnen.

Doch der wichtigste Trend war in diesem Jahr das E-Bike. Alle Fahrradhändler waren beeindruckt vom Run, den die Fahrräder mit dem kleinen elektrischen Antrieb auslösen. "Wir haben schon 100 E-Bikes verkauft, und die Hersteller können in diesem Jahr nicht mehr liefern", sagte Michael Karius vom Bochumer Fahrradhandel uno.

Und auch Thomas Strauch von der Wabe bestätigte den Trend: "Vor drei Jahren waren wir die ersten, die sich so ein E-Bike zugelegt haben. Aber jetzt ist das der ganz große Trend. Daran zeigt sich auch, dass das Fahrrad als Verkehrsmittel wieder an Bedeutung gewinnt", so Strauch.

Ausprobieren konnte man die neue Art des Fahrradfahrens auch. Alle zwei Stunden machte sich ein Trupp von zwölf Leuten auf eine rund 45-Minuten Tour, die natürlich auch über Berg und Tal ging. Alles kein Problem, mit dem leichten Schub aus dem kleinen E-Motor.

Bericht aus den Ruhr Nachrichten von Irene Steiner

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