RN, 04.04.2011: Stadtwerke und WABE präsentieren neue Elektro-Räder

Noch stehen die E-Bikes verpackt bei den Stadtwerken.  (Foto: Barbara Zabka)Ruhr Nachrichten, 04.04.2011. Ein spannendes Projekt zum Thema Elektromobilität haben die Stadtwerke Witten gemeinsam mit der WABE auf den Weg gebracht. Zukünftig können Elektro-Fahrräder an vier Radstationen im Ruhrtal gemietet werden.

Eingebettet ist das Projekt in den Trianel-Verbund - einem Zusammenschluss von vielen lokalen Versorgern. "E-Mobilität ist in aller Munde. Und wir sprechen nicht nur darüber, sondern wir handeln", betont Stadtwerke-Pressesprecher Thomas Lindner. "Wir haben bei der WABE nachgefragt. Und die sitzen jetzt mit im Boot. So können wir das vorhandene Radstationen-Netzwerk nutzen."

Geplant ist im ersten Schritt der Kauf von 20 Elektro-Rädern - zwei Drittel davon sind Tiefeinsteiger. Ordentlich verpackt stehen sie schon in der Werkstatt an der Westfalenstraße.

"Das ist optimal für längere Strecken und größere Steigungen, weil der kleine Motor das Trampeln erleichtert", sagt Thomas Strauch, Geschäftsführer der WABE. Er freue sich bereits auf den Startschuss des Projektes. "Geparkt" werden die E-Bikes übrigens an den Radstationen in Herdecke, am Hauptbahnhof, am Schleusenwärterhaus und an der neu geplanten Station am Kemnader See.

Die Miete wird 25 Euro am Tag kosten. Mit der Rewir-Power-Card spart man sogar noch fünf Euro. "Selbstverständlich gibt es auch Wochenendpreise und Sondertarife. Das müssen wir allerdings noch einmal durchrechnen", so Thomas Strauch. Wer sich ein E-Bike leihen möchte, sollte sich auf alle Fälle eines reservieren lassen. Strauch selbst könne sich vorstellen, dass die Dinger sehr gefragt sein werden.

Über eine Sache zerbrechen sich die Initiatoren allerdings noch den Kopf. Und zwar über die Frage der Akku-Aufladestationen. "Wir führen momentan Gespräche mit verschiedenen Gastronomen entlang des Ruhrtal-Radweges", sagt Strauch. "Dort könnten die Radler sich stärken und gleichzeitig ihren Akku füttern."

Der ökologische Aspekt steht bei der Idee im Vordergrund. "Wer die Bequemlichkeit eines E-Bikes kennt, lässt vielleicht öfters mal sein Auto stehen. Wenn die Nachfrage steigt, könnten wir nachlegen", sagt Thomas Lindner. "Außerdem passt es hervorragend in die Linie unserer Erdgas-Fahrzeuge."

Bericht aus den Ruhr Nachrichten von Barbara Zabka

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.