16.06.2014: Brasilianische Nacht am Alten Zollhaus

Entspannte Atmosphäre herrschte bei der Brasilianischen Nacht am Alten Zollhaus in Herbede vor. Heiße Rhythmen und heißer Bohnentopf und kühle Getränke sorgten für behagliche Stimmung.  Foto: Gisela Ladwig
Entspannte Atmosphäre herrschte bei der Brasilianischen Nacht am Alten Zollhaus in Herbede vor. Heiße Rhythmen und heißer Bohnentopf und kühle Getränke sorgten für behagliche Stimmung. Foto: Gisela Ladwig

Ruhr Nachrichten. Zum Abendessen „Feijoada“, als Nachtisch „Brigadeiros“ und dazu einen „Mojito“: Schon die südamerikanischen Spezialitäten und Cocktails sorgten am Samstag Abend für ein tropisches Lebensgefühl bei der „Brasilianischen Nacht“ am Alten Zollhaus in Herbede, die die Wabe zum ersten Mal verstanstaltete.

Selbst gekocht war die „Feijoada“, ein Gericht aus schwarzen Bohnen mit Bratwurst und auch die „Briagadeiros“, ein brasilianisches Konfekt, kamen aus eigener Herstellung. Die kolumbianische Studentin Kathy Rodriguez, die zurzeit Gudrun Dönhoff bei der Veranstaltungsplanung der Wabe unterstützt, hatte zusammen mit Freunden viele Stunden lang am Herd gestanden, „bis die Bohnen endlich gar waren!“ und auch genügend „Brigadeiros“fertig waren. „El Chefe“ Thomas Strauch lobte die 23-jährige Kolumbianerin, die seit vier Jahren in Bochum studiert: „Ohne Kathy wären wir gar nicht auf die Idee gekommen, die Veranstaltung in Verbindung mit der Fußball-WM in Brasilien zu machen. Sie hat zusammen mit Gudrun Dönnhoff alles ganz toll organisiert.“

Wer sich am „Feijoada“-Stand versorgt hatte, konnte sich sodann gemütlich an einen Tisch setzen und die Live-Übertragung der südamerikanischen Fußball WM-Spiele Kolumbien-Griechenland sowie ab 21 Uhr Uruguay-Costa Rica anschauen. „Wir haben Lizenzen für die Übertragung aller Spiele,“ sagt Thomas Strauch und freut sich schon jetzt auf die weiteren Public Viewing Veranstaltungen der WM. Doch gegen 20 Uhr rief ein Besucher: „Die Fußballübertragung interessiert uns heute nicht so sehr, wann fangt ihr endlich mit der Musik an?“

Denn was wäre das brasilianische Lebensgefühl ohne Musik? Mit fetzigen Zuckerhut-Rhythmen heizte die Perkussion-Band „Balancao“ den Gästen ein, die an den vielen idyllischen Plätzen rund um das Zollhaus vor ihrem Cocktail oder Bier saßen. Die Timbalada- und Reggarhythmen der 12 Trommler und Trommlerinnen aus dem Ruhrgebiet waren kilometerweit zu hören und lockten immer mehr Besucher an. Das Mitklatschen der schnellen Rhythmen, zu denen die Band aufforderte, geriet zwar desöfteren aus dem Takt, sorgte damit jedoch für eine ausgelassene Stimmung.

„Wir erwarten heute Abend auch noch brasilianische Freunde“, erzählt Kathy Rodriguez, „aber da weiß man nie, ob und wann sie kommen werden.“ - Eben auch ein Ausdruck des sehr entspannten südamerikanischen Lebensgefühls.

Bericht aus den Ruhr Nachrichten von Gisela Ladwig

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